Geschichte der Säulen

Die Geschichte der Säulen reicht bis zu den Anfängen der Menschheit zurück.

Holzstangen waren einst die Stützsäulen für schräg gestellte Laubdächer gegen Wetterschutz. Daraus entwickelten sich Zelte und Rundbauten. Später wurden in der Antike prächtige Tempelbauten aus Säulen errichtet. Auch in Ägypten zieren Säulen in Form von riesigen Obelisken besondere Orte.

In der Neuzeit haben sich die Säulen der Fachwerkbauten als tragende, oft sichtbare, Bauelemente durchgesetzt. Aus ihnen wurden in der Moderne Stahl- und Betonsäulen mit deren Hilfe Wolkenkratzer errichtet werden konnten. 

Im Wandel der Zeiten wurden diese Säulenteile unterschiedlich gestaltet und verziert. Jede Baustilepoche hat ihre charakteristischen Säulen hervorgebracht. Sie waren durch Material, Bearbeitungskenntnisse und Architekturvorstellungen geprägt.

Am deutlichsten zeigt sich die Entwicklung der Säulen im Sakralbau. Die schweren Säulen der Gotik werden von Antoni Gaudi in der "Sagrada Familia" in Barcelona als schlanke sich verzweigende Säulen mit Höhen bis 45 m geplant und jetzt fertiggestellt. Diese Säulen Gaudis sind keine lichtschluckenden Stützpfeiler, sondern wirken wie Bäume eines Waldes.

 

Geschichte der Thür-Säulen

Gestaltung eines Turmes, genannt das Paradies

In seinem bereits 1988 gegründeten Handwerksbetrieb betreibt der studierte Diplom-Bauingenieur Peter Masch bis heute Fassadensanierung und Bauflächeninstandsetzung.

Besonders bei Objekten in der Denkmalpflege war eine Rekonstruktion der fehlenden Klinker- und Natursteine oft notwendig. Als geprüfter Restaurator im Maurerhandwerk weiß er, welche Arbeitsleistung und Wert in den Ziegelsteinen liegen, die größtenteils in Klinkerwerken in manufaktureller Einzelfertigung nachgearbeitet wurden. Daher wurden in den über 20 Jahren Tätigkeit Rest- und Reservesteine aufgehoben und gesammelt.

Dieser „Steinreichtum“ führte bei ihm zu dem Entschluss farbenfrohe Zaunsäulen zu bauen, die auch in der trüben Herbst- und Winterzeit, einen schönen Blickfang bieten. Was einst mit dem Zaunsäulen am Grundstückseingang begann, entwickelte sich weiter zu Stehlen / Säulen mit ganz unterschiedlichen Funktionen.

Eine freistehende Säule wird auch als Stehle bezeichnet. Die Thür-Säulen werden jedoch als Säulen bezeichnet, weil sie neben der schmückenden Funktion auch eine statische Funktion erfüllen können, z.B. als freistehende Lampe oder Carport Stützsäule.

Aus den Kombinationen vielerlei Ziegelsteine mit unterschiedlichen Formen, Farben, Glasuren und anderer keramischer Elemente sind gemauerte Unikate entstanden. Sie erinnern an die Architektur von Antonio Gaudi und Friedensreich Hundertwasser.

Auf der Erfahrung beim Bau der Säulen entwickelten sich weitere Gestaltungselemente. Beispiel dafür sind die Steinblumen, die einen meisterlichen Umgang mit Bearbeitungsmaschinen und Material vorraussetzten.

Wie beim Gründer der modernen Kindergärten August Fröbel die Kreativität von Kindern durch drei Bauelemente gefördert wird (Kugel, Würfel, Zylinder) ist auch bei Peter Masch die Gestaltung spielerisch hervorgegangen und hat sich weiterentwickelt.